Allgemeine Geschäftsbedingungen · Stand: 11.10.2026
noindex gesetzt. Ergänzung in der Admin-Konsole unter „Recht & Anbieter".Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Überlassung der Software MEISTERHILFE zur Nutzung über das Internet (Software as a Service).
(1) Diese Bedingungen gelten für alle Verträge zwischen [Firmierung (vollstaendig) - bitte in der Admin-Konsole ergänzen] (nachfolgend „Anbieter") und dem Kunden über die Nutzung von MEISTERHILFE.
(2) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, an juristische Personen des öffentlichen Rechts und an öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Verbraucher im Sinne des § 13 BGB können den Vertrag nicht schließen.
(3) Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, auch wenn ihnen nicht ausdrücklich widersprochen wird.
(1) Der Anbieter stellt dem Kunden MEISTERHILFE für die Dauer des Vertrages über das Internet zur Nutzung bereit und gewährt Speicherplatz für die Daten des Kunden. Ein Anspruch auf Überlassung des Quellcodes besteht nicht.
(2) Der Funktionsumfang ergibt sich aus der jeweils aktuellen Leistungsbeschreibung auf der Website. Der Anbieter darf den Funktionsumfang weiterentwickeln; wesentliche Funktionen dürfen dabei nicht ersatzlos entfallen.
(3) MEISTERHILFE unterstützt bei kaufmännischen Abläufen, ersetzt jedoch keine Steuer-, Rechts- oder Unternehmensberatung. Die inhaltliche Richtigkeit der erfassten Daten sowie die Einhaltung steuer- und handelsrechtlicher Pflichten verantwortet der Kunde.
(1) Mit der Registrierung gibt der Kunde ein Angebot auf Abschluss eines Nutzungsvertrages ab. Der Vertrag kommt mit der Freischaltung des Zugangs zustande.
(2) Der Anbieter kann eine unentgeltliche Testphase einräumen. Sie endet automatisch; ein kostenpflichtiges Abonnement entsteht nur, wenn der Kunde es aktiv abschließt.
(1) Der Kunde erhält für die Vertragsdauer ein einfaches, nicht übertragbares Recht, die Software im vertraglich vereinbarten Umfang für eigene betriebliche Zwecke zu nutzen.
(2) Die Zahl der zulässigen Nutzerzugänge richtet sich nach dem gewählten Tarif. Zugänge sind personengebunden; eine gemeinsame Nutzung eines Zugangs durch mehrere Personen ist unzulässig.
(3) Untersagt sind insbesondere: Weitervermietung oder Unterlizenzierung an Dritte, Zurückentwicklung außerhalb der gesetzlichen Grenzen sowie Maßnahmen, die die Verfügbarkeit für andere Kunden beeinträchtigen (etwa automatisierte Massenabfragen).
(1) Der Kunde hält Zugangsdaten geheim, schützt sie vor dem Zugriff Dritter und meldet einen Verdacht auf Missbrauch unverzüglich.
(2) Der Kunde stellt sicher, dass die von ihm eingestellten Inhalte und Daten frei von Rechten Dritter sind und nicht gegen Gesetze verstossen.
(3) Der Kunde bleibt datenschutzrechtlich Verantwortlicher für die von ihm verarbeiteten Daten. Es gilt ergänzend der Vertrag zur Auftragsverarbeitung.
(1) Der Anbieter betreibt unter meisterhilfe.io/finden.php ein öffentliches Verzeichnis von Betrieben, die MEISTERHILFE nutzen. Der Kunde entscheidet selbst, ob sein Betrieb dort erscheint, indem er den Eintrag in der Software freigibt; er kann den Eintrag jederzeit zurücknehmen. Eine Pflicht zur Teilnahme besteht nicht.
(2) Der Kunde verantwortet die Inhalte seines Eintrags, seiner veröffentlichten Leistungen und seiner Aktionen: die Richtigkeit der Angaben, Preise und Laufzeiten, die Einhaltung von Preisangaben-, Wettbewerbs- und Handwerksrecht (etwa die Führung des Meistertitels oder die Angabe „Meisterbetrieb" nur bei Berechtigung) sowie die Rechte an Bildern und Texten, einschließlich der Einwilligung abgebildeter Personen. Aktionen sind Angebote des Kunden an dessen Kunden; Verträge kommen ausschließlich zwischen dem Kunden und dem Anfragenden zustande. Der Anbieter ist daran nicht beteiligt und übernimmt keine Gewähr für Angaben Dritter im Verzeichnis.
(3) Anfragen aus dem Verzeichnis werden dem Kunden in der Software und per E-Mail zugestellt. Eine Anfrage kann zugleich an bis zu drei Betriebe gehen; der Kunde erfährt das, nicht aber die anderen Betriebe. Der Anbieter schuldet keine bestimmte Zahl von Anfragen, Aufträgen oder eine bestimmte Platzierung in der Trefferliste. Die Reihenfolge der Treffer richtet sich nach Übereinstimmung mit der Suche, Entfernung und Vollständigkeit des Eintrags, nicht nach Zahlungen.
(4) Bewertungen darf der Kunde nur über die dafür vorgesehene Funktion und nur nach einem tatsächlich erteilten Auftrag einholen. Untersagt sind eigene, gekaufte oder durch Gegenleistung beeinflusste Bewertungen sowie die Benachteiligung von Kunden wegen einer Bewertung. Der Kunde kann Bewertungen öffentlich beantworten, aber nicht ändern oder löschen. Der Anbieter darf Bewertungen verbergen, die gegen Gesetze, Rechte Dritter oder diese Bedingungen verstossen, und teilt dem Kunden den Grund in der Software mit.
(5) Verstößt ein Eintrag oder eine Aktion gegen Absatz 2 oder 4, gegen Gesetze oder Rechte Dritter, oder besteht ein begründeter Verdacht darauf, darf der Anbieter den Eintrag oder die Aktion sperren; der Grund wird dem Kunden in der Software mitgeteilt. Der Kunde stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf vom Kunden im Verzeichnis eingestellten Inhalten beruhen, einschließlich der angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung, soweit der Kunde den Verstoss zu vertreten hat.
(6) Der Anbieter darf im Verzeichnis als solche gekennzeichnete Beispieleinträge zeigen und das Verzeichnis weiterentwickeln, einstellen oder in seiner Reichweite beschränken; bestehende Anfragen bleiben dem Kunden erhalten.
(1) Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit von 99 % im Jahresmittel an, gemessen am Übergabepunkt des Rechenzentrums.
(2) Nicht als Ausfall gelten geplante Wartungsfenster, die der Anbieter möglichst außerhalb der üblichen Geschäftszeiten legt und mit angemessenem Vorlauf ankündigt, sowie Störungen, die der Anbieter nicht zu vertreten hat (höhere Gewalt, Ausfall von Telekommunikationsnetzen, Angriffe Dritter).
(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung veröffentlichten Preise. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Die Vergütung ist im Voraus für den jeweiligen Abrechnungszeitraum fällig. Die Abrechnung erfolgt über den Zahlungsdienstleister.
(3) Ändert sich die Zahl der Nutzerzugänge, wird die Vergütung entsprechend dem Tarif angepasst.
(4) Bei Zahlungsverzug kann der Anbieter den Zugang nach erfolgloser Mahnung mit angemessener Frist sperren. Der Anspruch auf die Vergütung bleibt bestehen. Die Daten des Kunden werden während einer Sperre nicht gelöscht.
(5) Preisänderungen teilt der Anbieter mindestens sechs Wochen vor Wirksamwerden in Textform mit. Der Kunde kann in diesem Fall zum Wirksamkeitszeitpunkt kündigen.
(1) Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit und kann bei monatlicher Zahlweise mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende, bei jährlicher Zahlweise mit einer Frist von einem Monat zum Ende der Abrechnungsperiode gekündigt werden.
(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
(3) Kündigungen bedürfen der Textform; die Kündigungsfunktion im Kundenkonto genügt.
(4) Nach Vertragsende stellt der Anbieter dem Kunden für 30 Tage einen Export seiner Daten in einem gängigen Format bereit. Danach werden die Daten nach Maßgabe des Auftragsverarbeitungsvertrages gelöscht.
(1) Der Anbieter gewährleistet, dass die Software während der Vertragsdauer in einem zum vertragsgemäßen Gebrauch geeigneten Zustand erhalten wird. Es gilt Mietrecht (§§ 535 ff. BGB).
(2) Die verschuldensunabhängige Haftung für bei Vertragsschluss vorhandene Mängel nach § 536a Abs. 1 Alt. 1 BGB ist ausgeschlossen.
(3) Der Kunde zeigt Mängel unverzüglich in Textform an und unterstützt den Anbieter bei der Eingrenzung.
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer übernommenen Garantie.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, höchstens auf die vom Kunden in den letzten zwölf Monaten gezahlte Vergütung.
(3) Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nur in dem Umfang, der bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Datensicherung durch den Kunden zur Wiederherstellung erforderlich gewesen wäre.
(4) Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.
Beide Parteien beachten die geltenden Datenschutzvorschriften. Soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, gilt der Vertrag zur Auftragsverarbeitung, der mit Vertragsschluss Bestandteil dieses Vertrages wird. Beide Parteien behandeln vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich, auch über das Vertragsende hinaus.
Der Anbieter kann diese Bedingungen mit Wirkung für die Zukunft ändern, wenn dies zur Anpassung an geänderte Rechtslage oder Rechtsprechung oder zur Einführung neuer Funktionen erforderlich ist und der Kunde dadurch nicht unangemessen benachteiligt wird. Der Anbieter teilt die Änderung mindestens sechs Wochen vor Wirksamwerden in Textform mit. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von sechs Wochen, gilt die Änderung als angenommen; darauf wird in der Mitteilung gesondert hingewiesen.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Ausschließlicher Gerichtsstand ist [Ort - bitte in der Admin-Konsole ergänzen], sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
(3) Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.